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Puerto Ricaner stehen auf Romney

Aktualisiert am 19.03.2012

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Favorit Mitt Romney wieder einmal einen Sieg eingefahren: Der Multimillionär punktete bei der Vorwahl im US-Territorium Puerto Rico.

In Puerto Rico scheint er auch in Abwesenheit leichtes Spiel zu haben: Mitt Romney schüttelte am Sonntag Hände in Moline im Bundesstaat Illinois. (18. März 2012)

In Puerto Rico scheint er auch in Abwesenheit leichtes Spiel zu haben: Mitt Romney schüttelte am Sonntag Hände in Moline im Bundesstaat Illinois. (18. März 2012)
Bild: Keystone

Klares Resultat: Romney siegt in Puerto Rico. (Video: Reuters)

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US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen

US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen
Wirklich gefährlich kann Mitt Romney wohl niemand mehr werden. Rick Santorum ist aus dem Rennen ausgestiegen und Newt Gingrich und Ron Paul sind weit abgeschlagen.

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Nach mehreren Niederlagen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Favorit Mitt Romney wieder einen Sieg eingefahren. Er gewann die Vorwahl im Überseegebiet Puerto Rico und liess seinen stärksten Herausforderer Rick Santorum klar hinter sich.

Nach dem Ende der Stimmauszählung lag er mit 83,4 Prozent vorn, wie die Wahlleitung mitteilte. Der erzkonservative Ex- Senator Santorum landete mit 7,7 Prozent weit abgeschlagen auf Platz zwei. Der ehemalige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, erhielt den Angaben zufolge zwei Prozent der Stimmen, der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul 1,1 Prozent.

Damit erhält Romney nach dem Wahlrecht der Karibikinsel alle 20 Delegiertenstimmen aus Puerto Rico. Nach CNN-Berechnungen führt Romney nun mit 518 Delegierten im Rücken das Bewerberfeld an. Ihm folgt der evangelikale Ex-Senator Santorum mit 239 Delegierten. Gingrich (139 Delegierte) und Paul (69 Delegierte) rangieren auf den hinteren Plätzen. Um beim Wahlparteitag der Republikaner Ende August zum Herausforderer von US-Präsident Barack Obama gekürt zu werden, muss ein Bewerber mindestens 1144 der 2286 Wahlmänner hinter sich bringen.

Puerto Rico als US-Bundesstaat

Romney beanspruchte noch in der Nacht den Sieg bei der Abstimmung für sich. Das Ergebnis zeige, dass die Menschen in Puerto Rico einen Präsidenten mit Erfahrung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen wollten, erklärte er in einer Mitteilung. Die Menschen hätten für eine starke Wirtschaft und einen schlanken Staat votiert.

«Diejenigen, die nicht glauben, dass Latinos auch konservativ wählen, sollen nach Puerto Rico schauen», sagte Romney. Der Multimillionär wurde vom republikanischen Gouverneur Puerto Ricos, Luis Fortuño, unterstützt.

Eines der Hauptthemen im Wahlkampf in Puerto Rico war der Status des US-Territoriums. Die Bevölkerung soll im November in einem Referendum entscheiden, ob Puerto Rico der 51. US-Staat werden soll. Romney unterstützt dies.

Santorum dagegen hatte die spanisch-sprechenden Puerto Ricaner mit der Forderung verärgert, sie müssten Englisch zu ihrer offiziellen Sprache machen, um den Status eines US-Bundesstaates zu erwerben.

Bereits nächste Wahlen im Visier

Romney und Santorum warteten die Ergebnisse der Vorwahl bereits an den nächsten beiden Schauplätzen ab: Romney in Illinois, wo am Dienstag gewählt wird, und Santorum in Louisiana, das am kommenden Samstag (24. März) Ort der konservativen Primaries ist.

Ein Sieg im Bundesstaat Illinois im Mittleren Westen, in dem Präsident Obama Senator war, gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur. (rub/afp)

Erstellt: 19.03.2012, 07:18 Uhr

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