Ausland

Obama will kein Geld für die EU lockermachen

Aktualisiert am 29.11.2011 41 Kommentare

Der US-Präsident fürchtet sich vor den Auswirkungen der Krise der Eurozone auf die amerikanische Konjunktur. An einem Treffen in Washington machte er Druck auf die Vertreter der EU.

1/7 Sorgenvolle Miene: Barack Obama hört EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy zu. (28. November 2011)

   

Gemeinsam gegen die Schuldenkrise: Die USA und EU tagten in Washington. (Video: Reuters)

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US-Präsident Barack Obama hat der EU-Führung bei einem Treffen in Washington Unterstützung im Kampf gegen die Schuldenkrise zugesichert. Finanzielle Hilfe schloss das Weisse Haus jedoch bereits vor den Gesprächen aus. «Das ist etwas, was sie lösen müssen und wozu sie in der Lage sind – sowohl finanziell als auch politisch», sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Jay Carney, vor Obamas Treffen mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton.

Zuvor hatten Finnland und die Niederlande zusätzliche Mittel für den Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert. Carney erklärte hingegen, der IWF sei finanziell ausreichend ausgestattet. «Wir glauben nicht, dass weitere Mittel aus den USA nötig sind», sagte Carney.

Obama drängt EU zum Handeln

Obama hat bereits in mehreren direkten Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy klargemacht, dass er von ihnen eine Lösung des Schuldenproblems erwartet.

Barroso erklärte, den europäischen Staats- und Regierungschefs sei die Tragweite der gegenwärtigen Krise durchaus bewusst. Er bat jedoch auch um Verständnis, dass die Lösung der wirtschaftlichen Probleme Zeit brauche.

Neben wirtschaftlichen Fragen standen beim Treffen zwischen der EU-Spitze und Obama auch die Lage im Nahen Osten und Nordafrika, die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror, die Kooperation in der Verbrechensbekämpfung und die Situation im Iran auf der Tagesordnung. (miw/sda/dapd)

Erstellt: 28.11.2011, 21:52 Uhr

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41 Kommentare

Walter Krauer

29.11.2011, 02:19 Uhr
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Es wäre höchste Zeit wenn Europa das Arrangement in Afghanistan beenden. Die Amis sollen wenigstens Ihre angezettelten Kriege alleine beenden. Das Amerika der EU finanziell nicht helfen kann ist jedem klar, Sie haben die selben Sorgen wirtschaftlich und finanziell. Die Krise begann ja mit den Immobilien in USA und die faulen Papieren wurden den EU Ländern angeboten vielleicht gar mit Absicht. Antworten


Dan Horber

29.11.2011, 06:26 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Treffen sich zwei bankrotte Konsumjunkies. Sagt der eine zum anderen: "Du bist pleite. Ich bin pleite. Natürlich helfe ich dir. Doch Geld kann ich dir keines geben." Logisch, oder? Antworten



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