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Obama macht weiterhin Jagd auf Kony
Aktualisiert am 24.04.2012 18 Kommentare
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US-Präsident Barack Obama verlängert den Einsatz zur Jagd auf den ugandischen Rebellenführer Joseph Kony. Einhundert US-Spezialkräfte sollen die ugandische Armee im Kampf gegen Kony und seine Rebellengruppe Lord's Resistance Army (LRA) weiterhin unterstützen.
Dies erklärte Obama am Montag. Der Präsident hatte die Mission im vergangenen Oktober gebilligt. Nach einer Überprüfung habe er sich zu der Verlängerung des Einsatzes entschlossen, sagte Obama in einer Rede im Holocaust-Museum in Washington.
Eine der brutalsten Rebellengruppen
Die Mission der Spezialkräfte sei Teil der Strategie, die «Plage» der LRA zu beenden und den «verrückten» Kony zur Rechenschaft zu ziehen. Der Präsident beschwor eine «Zukunft, in der kein afrikanisches Kind von seiner Familie gestohlen, kein Mädchen vergewaltigt und kein Junge zum Kindersoldaten gemacht wird».
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag sucht Kony wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter Mord, Vergewaltigung und Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Die LRA wurde Ende der 80er Jahre gegründet, um für die Interessen der nordugandischen Volksgruppe der Acholi zu kämpfen.
Heute gilt sie als eine der brutalsten Rebellengruppen der Welt und ist vor allem im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in Zentralafrika aktiv.
Weltweite Aufmerksamkeit durch Internetaktion
Vergangenen Monat bescherte ein millionenfach angeklicktes Internetvideo der Kinderhilfsorganisation Invisible Children der Verfolgung von Kony weltweite Aufmerksamkeit. Den Machern wurde allerdings vorgeworfen, eine vereinfachte und veraltete Sicht auf die LRA und den Konflikt in Uganda zu vertreten. (mrs/sda)
Erstellt: 24.04.2012, 06:29 Uhr
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18 Kommentare
Dieser Artikel ist stellvertretend für die fast alle News ,die in den Medien verbreitet werden.
Es wird Stimmung gemacht ohne den Wahrheitsgehalt auch nur annähernd überprüft zu haben,und der Leser(Konsument)hat keine Möglichkeit die tätsächlichen Vorfälle zu bewerten.
Journalismus hat nichts mehr mit Aufklärung und reale Information zu tun,er ist zu einer Art Werbesendung verkommen.
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Ich würde mal vor der eigenen Türe wischen: Libyen z.B. (da findet grad ein Genozid gegen die schwarze Bevölkerung statt), Afghanistan (dort werden laufend Zivilisten massakriert), USA (da ist bald jeder 7. auf Essenshilfe angewiesen) – und ausgerechnet dort, wo wieder mal neue Erdölfelder entdeckt wurden, plustiert sich dieser "Friedensnobelpreisträger" als Retter auf. Einfach widerlich. Antworten
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