Ausland

Hunde gegen Romney

Von Martin Kilian. Aktualisiert am 10.03.2012 7 Kommentare

Der irische Setter Seamus reiste mit den Romneys in die Ferien. Es bekam ihm nicht sonderlich. Zu spüren kriegt das jetzt sein Herrchen.

Werfen Romney Tierquälerei vor: Ein Mitglied der Gruppe «Hunde gegen Romney».

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Von Mitt Romney ist bekannt, dass er nicht gut menschelt. Eher hölzern und linkisch tritt der republikanische Präsidentschaftskandidat auf. Nicht viel besser scheint es um Romneys Verhältnis zu Tieren und insbesondere zu Hunden zu stehen: Genüsslich walzen amerikanische Medien aus, dass der Spitzenreiter der republikanischen Bewerberriege einst den Familienhund Seamus, einen irischen Setter, auf das Dach des Romney’schen Kombis verbannte – und mit dem Tier zwölf Stunden vom heimischen Boston zu einem Urlaub nach Kanada fuhr.

Weil neben Ehefrau Ann und den fünf Romney-Söhnen im Auto kein Platz mehr für Samus war, lagerte das Familienoberhaupt den Wauwau kurzerhand in eine auf dem Dach befestigte und laut Romney «luftdichte» Hundehütte aus, wo Seamus 1983 Wind und Wetter trotzte, bis er genug hatte und in die Hosen machte und den Kombi mit Kacke beschmutzte. Romney, der zuvor bereits in preussischer Manier festgelegt hatte, wo unterwegs angehalten und nachgetankt werden sollte, musste daraufhin an einer Tankstelle einen ausserplanmässigen Stopp einlegen – und spritzte Hund und Auto einfach ab, ehe es mit einem sauberen Kombi und einem gesäuberten Seamus weiter in die Ferien ging.

Vorwurf der Tierquälerei

Ob Seamus aus Angst kackte, ist bis heute ungeklärt. Auf die Frage des Foxnews-Journalisten und Hundehalters Chris Wallace, was er sich «dabei gedacht» habe, lachte Romney etwas verlegen und beteuerte, Seamus habe das Reisen auf dem Dach des Autos genossen – was amerikanische Hundefreunde freilich bezweifeln. Manche werfen dem Kandidaten Tierquälerei vor, andere gründeten sogar eine Gruppe namens «Hunde gegen Romney». Das Wochenmagazin New Yorker wiederum zeigte vergangene Woche auf dem Cover Romneys schärfsten Rivalen Rick Santorum, festgezurrt auf dem Dach des Romney-Autos.

Und Seamus? Gewiss freute sich das längst verstorbene Tier über all die Anteilnahme an der wilden Freiluftfahrt nach Kanada. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.03.2012, 21:26 Uhr

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7 Kommentare

Gianni Felice

10.03.2012, 21:54 Uhr
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Nach der anstehenden Wiederwahl Obamas interessiert das niemanden mehr, also kann man es bereits jetzt vergessen.
Ich würde Romney ohnehin nicht wählen, eher noch den Hund.
Antworten


Rolf Ehrensberger

11.03.2012, 10:28 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Wie einer mit Tieren umgeht, so geht er auch mit Menschen um......! Antworten



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