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Sieger ohne Chancen

Aktualisiert am 25.03.2012 3 Kommentare

Rick Santorum hat die Vorwahl im Bundesstaat Louisiana für sich entscheiden – nur nützt ihm das wenig. Mehr als verlangsamen kann er Mitt Romneys Nominierung nicht.

Kein Dreh gegen den Favoriten: Rick Santorum spielt in Green Bay eine Runde Shuffle Board nach seinem Sieg. (25. März 2012)

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Wirklich gefährlich kann Mitt Romney wohl niemand mehr werden. Rick Santorum ist aus dem Rennen ausgestiegen und Newt Gingrich und Ron Paul sind weit abgeschlagen.

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Das Hin und Her bei den US-Republikanern im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur hält an. Bei den Vorwahlen im US-Südstaat Louisiana von gestern konnte der erzkonservative Ex-Senator Rick Santorum einen haushohen Sieg einfahren.

Dies, nachdem wenige Tage zuvor sein Hauptwidersacher Mitt Romney in Illinois abgeräumt hatte. Nach Angaben des TV-Senders CNN vom Sonntag kam Santorum nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen auf 49 Prozent, Romney auf 27 Prozent. Abgeschlagen auf dem dritten Platz landete Newt Gingrich mit 16 Prozent.

Allerdings hatten Experten einem Sieg Santorums in Louisiana von vornherein nur begrenzte Bedeutung beigemessen. Romney, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, hat mittlerweile mehr als doppelt so viele Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August gesammelt wie sein Widersacher.

In Louisiana ging es gestern nur um weitere 20 Delegierte, die zudem dem Wahlergebnis entsprechend auf die Kandidaten verteilt wurden - zu wenig also für Santorum, um sich Romney enger an die Fersen zu heften.

Santorum gibt nicht auf

Dennoch gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass der ehemalige Senator aus Pennsylvania ans Aufgeben denkt. Für Romney bedeutet dies, dass er weiterhin die Nominierung nur im Kriechtempo ansteuern kann.

Nach einer Schätzung des Senders CNN vor der Vorwahl in Louisiana lag Romney zwar mit 529 Delegiertenstimmen klar vor Santorum mit 249 Stimmen, aber er ist immer noch weit von der magischen Zahl 1144 entfernt: So viele Stimmen sind für die Nominierung nötig.

Die beiden weiteren Mitbewerber, Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich und der Abgeordnete Ron Paul, hinken weit abgeschlagen hinterher. Experten erwarten, dass eine endgültige Entscheidung frühestens im Juni fällt.

Romney hat die Unterstützung des Partei-Establishments, insbesondere die wertkonservativen Anhänger der Republikaner konnte der frühere Gouverneur bislang aber noch nicht überzeugen.

Warten auf Wahl im November

Anfang April stehen die Republikaner-Vorwahlen in Wisconsin, Maryland und der Hauptstadt Washington DC an. Ausserdem gibt es in den kommenden Monaten noch Vorwahlen in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten New York, Texas und Kalifornien.

Der Herausforderer des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama wird auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner im Spätsommer gekürt. Die Präsidentenwahl findet dann im November statt. (ami/kle/sda)

Erstellt: 24.03.2012, 23:30 Uhr

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3 Kommentare

Beat Reuteler

25.03.2012, 14:45 Uhr
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Von den 3 erwähnten bevölkerungsreichen Staaten hätte Santorum vielleicht in Texas eine Chance, New York und Kalifornien sind nicht so konservativ eingestellt wie für S. nötig um zu gewinnen. Somit setzt sich wohl das 2:1 Verhältnis das sich bereits jetzt eingestellt hat fort oder akzentuiert sich noch. Wohl nur noch ein besonders hanfester Skandal oder so kann Romney die Nomination noch kosten. Antworten


Heiny Dürr

26.03.2012, 11:49 Uhr
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Dieser undemokratische Quatsch den die Republikaner veranstalten ist grotesk und lächerlich. Er kostet Millionen, den die USA sonst besser gebrauchen könnten. Antworten



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