Ausland
Cholera forderte in Haiti schon 7000 Tote
Aktualisiert am 07.01.2012 3 Kommentare
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Die Zahl der Cholera-Toten in Haiti ist seit dem Ausbruch der Epidemie im Oktober 2010 auf fast 7000 angestiegen. Nach Angaben der haitianischen Regierung vom Dezember sind mehr als 520'000 Menschen in dem Karibikstaat infiziert.
Täglich kämen 200 Neuinfektionen hinzu, sagte der Vizechef der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation, Jon Kim Andrus. Es handle sich um eine der grössten Cholera-Epidemien in einem Land in der jüngeren Geschichte, sagte Andrus.
Blauhelm-Soldaten verantwortlich
Im Nachbarland Dominikanische Republik gibt es den Angaben zufolge 21'000 Cholerafälle, bislang wurden dort 363 Tote gemeldet. Experten zufolge sind aus Nepal stammende Blauhelm-Soldaten für die Cholera-Epidemie in Haiti verantwortlich.
Die Cholera war in Haiti ausgebrochen, nachdem der Karibikstaat zuvor von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden war, bei dem im Januar 2010 mehr als 225'000 Menschen ums Leben kamen. Cholera verursacht heftigen Durchfall und Erbrechen und kann innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.
(kpn/sda)
Erstellt: 07.01.2012, 09:57 Uhr
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3 Kommentare
Von 1900 bis 2000 explodierte die Bevölkerung Haitis (Fläche etwa 60 % der Schweiz) von etwa 1,3 Mio. auf 7,2 Mio. Sie betrug 2010 rund 9,9 Mio. trotz Auswanderung, Erdbebens und Seuchen. Das Wachstum zur Zeit ist netto rund 0,8 % oder 80.000 jährlich. Die Natur gleicht also mit Cholera nur teilweise aus, was die Menschen an Familienplanung unterlassen haben. Antworten
wo versickern eigentlich all die millionen die weltweit gespendet wurden. Rechnet man spenden/bewohner muesste eigentlich fuer jeden mindestens 1,5 mio usd zur verfuiegung stehen und trotzdem wohnen 95% der betroffenen bewohner auch nach jahren immer noch in plastikbuden und funktionierende basisinfrastruktur wie wasser,energie sind kaum auffindbar. Antworten
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