Ausland

Beim Secret Service rollen weitere Köpfe

Aktualisiert am 21.04.2012

Der Prostitutionsskandal um die Leibwächter von US-Präsident Obama weitet sich aus. Erneut haben drei Agenten des Secret Service ihren Dienst quittiert. Gegen einen weiteren wurden Anschuldigungen erhoben.

1/7 Von hier sollen die Mitarbeiter des Secret Service 20 Prostituierte in ihre Hotelzimmer mitgenommen haben: Der «Play Club» in Cartagena. (18. April 2012)
Bild: AFP

   

Artikel zum Thema

Teilen und kommentieren

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Werbung

In der Sex- und Prostitutionsaffäre des US-Geheimdienstes in Kolumbien wird inzwischen gegen elf Angehörige der US-Streitkräfte ermittelt. Die Ermittlungen richten sich gegen vier Marinesoldaten, sechs Spezialeinsatzkräfte und ein Mitglied der Luftwaffe.

Ein Oberst der Luftwaffe sei nach Kolumbien geflogen, um die Fakten zu sichern, teilte ein Militärsprecher am Freitag in Washington mit. Die Militärs sollen gemeinsam mit elf Mitarbeitern des Secret Service während der Vorbereitung des Amerika-Gipfels in Kolumbien in einem Hotel mit 20 Prostituierten zusammengekommen sein.

Fünf Beschuldigte suspendiert

Der Secret Service teilte am Freitag mit, drei weitere Männer würden ihre Posten aufgeben. Sie hätten «sich entschlossen, auszuscheiden». Bereits vor einigen Tagen hatten drei Personenschützer den Dienst quittieren müssen.

Fünf weitere Beschuldigte seien weiterhin suspendiert, die Untersuchungen gingen weiter, hiess es. Die Mitarbeiter des Secret Service waren wegen «schweren Fehlverhaltens» vom Amerika-Gipfel in Cartagena de Indias abgezogen worden. US-Präsident Barack Obama befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in Washington.

Gipfel von Affäre überschattet

Seine Teilnahme an dem Gipfel vergangene Woche war durch die Affäre, die in den US-Medien weite Kreise zieht, überschattet worden. Ans Licht kam die Affäre wegen eines Streits zwischen einer der Prostituierten und einem Agenten um die Bezahlung.

Obama forderte eine «gründliche und rigorose» Aufklärung des Falls. Der Direktor des Secret Service, Mark Sullivan, informierte den Präsidenten am späten Freitagabend über den Stand der Ermittlungen.

(wid/sda/dapd)

Erstellt: 21.04.2012, 06:54 Uhr

Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre


Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie ein Wochenende im magischen Lötschental.

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

Benegast

Benegast® die erste ganzheitliche Marke für alle Verdauungsprobleme.

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.