Verwirrung um Maxime Zuber
Maxime Zuber. (Archiv: Valérie Chételat)
Aus Maxime Zubers Umfeld heisse es, er werde kandidieren. Das schrieb gestern die Zeitung «Sonntag». Ganz klar ist es indes noch nicht. Zuber, Autonomist und Grossrat des Parti socialiste autonome du sud du Jura (PSA), der zur SP Schweiz, aber nicht zur SP Kanton Bern gehört, verschickte gestern eine Einladung zu einer Pressekonferenz am nächsten Donnerstag: Dann werde er die Frage nach einer Kandidatur für die Regierungsratswahlen vom 28. März definitiv beantworten, heisst es darin.
Eine Kandidatur von Zuber wäre der SP Kanton Bern ein Dorn im Auge, weil sie den Kampf um die Mehrheit von Rot-Grün beeinträchtigte. SP-Kantonalpräsidentin Irène Marti bestätigte gestern, dass mit Zuber diesbezüglich Verhandlungen geführt worden seien. Offenbar hatte Zuber angeboten, auf eine Kandidatur zu verzichten, wenn er dafür bei den Nationalratswahlen 2011 auf der SP-Liste vorkumuliert würde. Auf diese Forderung habe man nicht eintreten können, sagte Marti, weil damit der Handlungsspielraum eingeschränkt würde. Zubers Kandidatur wäre «nicht günstig», sagte Marti. Man habe mit ihm vereinbart, dass er trotz allem das rot-grüne Wahlbündnis unterstütze. (db) (Der Bund)
Erstellt: 18.01.2010, 08:07 Uhr
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