Sylvain Astier hat nicht den Hauch einer Chance
Von . Aktualisiert am 29.03.2010 3 Kommentare
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Sylvain Astier hat zwar gestern den langen Weg von Moutier nach Bern ins Rathaus auf sich genommen. Schon als die ersten Hochrechnungen vorlagen, machte er sich aber wieder aus dem Staub. Bereits früh war klar, dass der FDP-Kandidat den Bisherigen Philippe Perrenoud (sp) nicht gefährden konnte. Das Endresultat ist denn auch deutlich: Astier holt 55 555 Stimmen und landet auf dem neunten Platz. Perrenoud schafft die Wiederwahl mit 90 774 Stimmen – ohne die Sitzgarantie für den Berner Jura beanspruchen zu müssen.
«SVP und BDP haben mich nicht unterstützt», sagt Astier am Telefon. Was ihn aber am meisten frustriert, ist der mangelnde Support seiner eigenen Partei: «Nicht einmal die FDP stand voll hinter mir.» Vorwürfe richtet er an seinen wiedergewählten Parteikollegen Hans-Jürg Käser. Dieser habe ihn im Wahlkampf zu wenig unterstützt.
«Es wäre jedem so gegangen, nicht nur Sylvain Astier», sagt FDP-Präsident Johannes Matyassy. Es sei sehr schwierig, einen Bisherigen zu konkurrenzieren. Zudem habe Philippe Perrenoud von einer sehr grossen Solidarität innerhalb der linken Parteien profitiert. Auf die Frage, ob die FDP mit dem radikalen Antiseparatisten Astier auf den falschen Kandidaten gesetzt hat, sagt Matyassy nur: «Auf wen hätten wir denn sonst setzen sollen?» (rw) (Der Bund)
Erstellt: 29.03.2010, 08:12 Uhr
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Gewählte Rot - Grüne Politiker, vergesst nicht das ihr für alle Arbeiten sollt. Habt nicht nur Eure Parteiziele vor Augen, sondern auch die von Euren Gegenern. Denn jeder Zahlt hier Steuern und hat Anspruch auf eine Gute Regierung und nicht auf Parteienklüngel. Antworten
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