SP und Grüne mit engem Bündnis
Dazu wollen sie im Wahlkampf noch enger als bisher zusammenarbeiten, wie SP-Präsidentin Irène Marti und Grünen-Präsident Blaise Kropf gestern vor den Medien erklärten: Geplant ist, was eine Neuheit darstellt, eine gemeinsame Plakatkampagne für die SP-Kandidaten Barbara Egger, Andreas Rickenbacher und Philippe Perrenoud und den grünen Kandidaten Bernhard Pulver. Geplant sind auch gemeinsame Flyer und gemeinsame Aktionen auf der Strasse; ein 10-Punkte-Papier mit «rot-grünen Antworten» haben die zwei Parteien bereits entworfen. Bei den Grossratswahlen jedoch seien die beiden Parteien Konkurrenten, dies sagten Marti und Kropf gestern auch.
Die zwei zogen eine positive Bilanz der dreieinhalb Jahre rot-grüner Regierungsmehrheit: Diese habe etwa in der Bildungs-, der Familien- und der Energiepolitik innovative Projekte lanciert, ohne das Risiko einer neuen Schuldenwirtschaft eingegangen zu sein, sagte Marti. Er sei überzeugt, dass eine rot-grüne Regierung am besten Sorge tragen könne zu den öffentlichen Finanzen, sagte Kropf. Sie werde angesichts der Wirtschaftskrise bei den Ausgaben wohl nicht um spürbare Einschnitte herumkommen, erklärte er. Sie werde dabei aber sozialen und ökologischen Aspekten Rechnung tragen. (sw) (Der Bund)
Erstellt: 20.01.2010, 14:29 Uhr
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