Bern

Rot-grün will weiter regieren

Aktualisiert am 14.01.2010

Klimapolitik, Sicherung der Arbeitsplätze, Armutsbekämpfung und familienfreundliche Schulen: Diese und andere Projekte wollen die vier rot-grünen Regierungsmitglieder im Kanton Bern künftig vertiefen.

Voraussetzung ist aber, dass sie wiedergewählt werden. Rot-grün errang bei den letzten kantonalen Wahlen im Jahr 2006 überraschend die Mehrheit im jahrzehntelang bürgerlich dominierten Regierungsrat. Nun seien sie «gekommen, um weiterzumachen», spielten die vier Bisherigen am Donnerstag vor den Medien in Bern auf den Titel eines Deutschen Hits aus dem Jahr 2005.

In den letzten vier Jahren habe der Kanton unter Rot-grün einen Schritt vorwärts gemacht, betonten SP-Parteipräsidentin Irène Marti- Anliker und Grünen-Präsident Blaise Kropf.

Diese Arbeit müsse nun fortgesetzt werden. Beide Parteien hätten sich deshalb frühzeitig für einen gemeinsamen Wahlkampf entschieden, betonten die beiden Parteipräsidenten. Gerade in Krisenzeiten sei Kontinuität wichtig.

Klimapolitik und Armutsbekämpfung

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger (SP) will gemäss einer Mitteilung der beiden Parteien ihr Hauptaugenmerk auch in Zukunft auf die Klimapolitik richten. Nirgendwo sonst sei die Handschrift von Rot-grün deutlicher gewesen.

Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud (SP) will sich für die Armutsbekämpfung und eine qualitativ hochstenden Gesundheistversorgung einsetzen.

Arbeitsplätze und familienfreundliche Schulen

Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) will auf dem gewonnenen Vertrauen von Lehrerschaft und Bevölkerung in die Schulen aufbauen. Das Image der Schule habe sich in den letzten Jahren verbessert. Die Schulen seien zudem familienfreundlicher geworden.

Für Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher (SP) steht die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise und die Sicherung von Arbeitsplätzen im Zentrum. Auch im preisgünstigen Wohnungsbau soll es vorwärts gehen.

Die Regierungs- und Grossratswahlen im Kanton Bern finden am 28. März 2010 statt. Sechs der sieben Regierungsräte treten zur Wiederwahl an. Nicht mehr antreten wird Finanzdirektor Urs Gasche (BDP). (vh/sda)

Erstellt: 14.01.2010, 15:49 Uhr

Bern

Populär auf Facebook Privatsphäre


Studienberaterin gibt Tipps

Wie man ein Fernstudium erfolgreich meistert

Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie einen Tageseintritt im Bernaqua.
Jetzt mitmachen!

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Liveschiff mit Plüsch

Am 1. Juni 2012 gastieren die Berner Oberländer Mundartrocker auf dem Thunersee.

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.