Bern

Bernhard Pulver lässt alle anderen hinter sich

Von . Aktualisiert am 29.03.2010 3 Kommentare

Er gehört einer kleinen Partei an und macht trotzdem das beste Resultat. Das sei ein «Hoffnungsschimmer», sagt Bernhard Pulver.

Auf jedem zweiten Wahlzettel stand gestern Bernhard Pulver. Der grüne Erziehungsdirektor holt 110 744 Stimmen und lässt damit sogar die Siegerin von 2006, Barbara Egger-Jenzer von der SP, hinter sich. Auch wenn wohl erstmals bei kantonalen Regierungswahlen ein Grüner die Rangliste anführt, will Pulver sein persönliches Resultat nicht überbewertet haben. «Historisch ist vor allem die Tatsache, dass Rot-Grün die Regierungsmehrheit verteidigen konnte», sagt Pulver. Entscheidend dafür sei gewesen, dass SP und Grüne Seite an Seite in den Wahlkampf gestiegen seien.

Nach einigem Nachhaken lässt sich der 44-Jährige doch noch eine Interpretation seines Spitzenresultats entlocken: «Die Menschen haben genug davon, dass Politiker nur aufeinander herumhacken», sagt Pulver. Er versuche, auf den Gegner zuzugehen, andere Argumente ernst zu nehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu suchen. Dass diese Politik von den Wählerinnen und Wählern honoriert wurde, sei «ein Hoffnungsschimmer».

Er wolle die kommenden vier Jahre weiterhin die Erziehungsdirektion leiten, sagt Bernhard Pulver. Abschliessend werde aber natürlich der Gesamtregierungsrat über die Direktionszuteilung entscheiden. Pulver erhielt in den letzten vier Jahren von allen Seiten – inklusive der Lehrerschaft – Lob für seine Arbeit. (rw) (Der Bund)

Erstellt: 29.03.2010, 08:05 Uhr

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3 Kommentare

Nicole Meier

29.03.2010, 11:45 Uhr
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Gewählte Rot - Grüne Politiker, vergesst nicht das ihr für alle Arbeiten sollt. Habt nicht nur Eure Parteiziele vor Augen, sondern auch die von Euren Gegenern. Denn jeder Zahlt hier Steuern und hat Anspruch auf eine Gute Regierung und nicht auf Parteienklüngel. Antworten


Rudolf Burgener

29.03.2010, 18:03 Uhr
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Das Lachen der Regierung ist nicht so, wie erwartet, da das Parlament nun Gegensteuer geben wird, wenn die Regierung versucht etwas durchzuboxen! Antworten



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