Bern

Albert Rösti bringt der SVP den zweiten Sitz nicht zurück

Von . Aktualisiert am 29.03.2010 3 Kommentare

Die tiefe Wahlbeteiligung auf dem Land und den Frauenbonus der Gegnerin macht Rösti für seine Niederlage verantwortlich.

Albert Rösti hätte für die SVP den zweiten Sitz im Regierungsrat zurückerobern sollen. Diesen hatte die grösste bernische Partei mit dem Wechsel von Urs Gasche 2008 an die BDP verloren. Doch es sollte nicht sein. Hochrechnungen liessen den 43-Jährigen gestern zwar immer wieder hoffen. Schliesslich lag er aber 7500 Stimmen hinter Konkurrentin Beatrice Simon (bdp). Den Ausschlag gegeben hatte der Verwaltungskreis Bern-Mittelland.

Er habe ein «respektables» persönliches Resultat erreicht, sagt Rösti. Nach dem langen, intensiven Wahlkampf sei er aber dennoch enttäuscht. Rösti macht zwei Gründe für seine Nichtwahl verantwortlich: Einerseits sei die Wahlbeteiligung auf dem Lande eher gering gewesen. Andererseits habe seine Konkurrentin vom Frauenbonus profitieren können. Neben den Bisherigen Christoph Neuhaus (svp) und Hans-Jürg Käser (fdp) hätten halt viele bürgerliche Wählerinnen und Wähler lieber noch eine Frau auf den Zettel geschrieben.

«Ich bin mit dem Gesamtergebnis gar nicht zufrieden», sagt SVP-Parteipräsident Rudolf Joder. Es sei Rösti und der SVP nicht gelungen, auf dem Lande genügend zu mobilisieren. Zudem seien die Wähler von den insgesamt fünf bürgerlichen Kandidierenden verwirrt gewesen. Damit übt Joder auch Selbstkritik, konnten sich doch die bürgerlichen Parteien nicht zu einem gemeinsamen Auftritt durchringen. (rw) (Der Bund)

Erstellt: 29.03.2010, 08:12 Uhr

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3 Kommentare

Nicole Meier

29.03.2010, 11:45 Uhr
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Gewählte Rot - Grüne Politiker, vergesst nicht das ihr für alle Arbeiten sollt. Habt nicht nur Eure Parteiziele vor Augen, sondern auch die von Euren Gegenern. Denn jeder Zahlt hier Steuern und hat Anspruch auf eine Gute Regierung und nicht auf Parteienklüngel. Antworten


Rudolf Burgener

29.03.2010, 18:03 Uhr
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Das Lachen der Regierung ist nicht so, wie erwartet, da das Parlament nun Gegensteuer geben wird, wenn die Regierung versucht etwas durchzuboxen! Antworten



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